Kärntner Rechnungshof empfiehlt Schließung von Schulen

5. Oktober 2017, 10:16
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Weil es zu wenige junge Bauern gibt, sollten nicht neun landwirtschaftliche Schulstandorte im südlichsten Bundesland bestehen bleiben

Klagenfurt – Der Kärntner Landesrechnungshof fordert in einem aktuellen Bericht eine Modernisierung der landwirtschaftlichen Fachschulen. Die Schülerzahlen seien in den vergangenen Jahren rückläufig gewesen, im Schuljahr 2015/16 besuchten 1.294 Schüler eine der vier Fachrichtungen, die auf neun Standorte verteilt sind. Die Experten raten der Landesregierung daher, eine Zusammenlegung von Schulen zu prüfen.

Modernisierung dringend geboten

"Durch moderne Bildungszentren mit Schwerpunkten und Internaten, die den heutigen Standards entsprechen, könnten die landwirtschaftlichen Fachschulen in Kärnten besser ausgelastet werden", sagte Direktor Günter Bauer in einer Aussendung. Der Großteil der Internate sei seit 30 Jahren nicht saniert worden, entsprechend niedrig sei die Auslastung. Die Klassenschülerzahl liege immer wieder unter dem gesetzlichen Minimum von 25 Schülern, so die Kritik. (APA, 5.10.2017)

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