Das beste Stück ... nachgefragt bei Jakob Lena Knebl

    Kolumne10. Oktober 2017, 11:16
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    Michael Hausenblas fragt die Künstlerin Jakob Lena Knebl, warum es ihr Leuchten besonders angetan haben

    "Ich hab diese gelbe Stehlampe vor einigen Jahren auf dem Wiener Flohmarkt gekauft. Es war eine echte Glücksache, dass sie mittags noch immer zu haben war. Wahrscheinlich lag es daran, dass sie etwas versteckt in einer dort aufgestellten Aufzugskabine stand.

    Ich denke, sie ist aus den 1950er-Jahren. Von der Machart ist sie diesen sogenannten Spaghetti-Liegestühlen sehr ähnlich, und ich hab sie auch schon in Ausstellungen gezeigt. Ich habe aber nicht nur für Lampen ein Faible, sondern überhaupt für Dinge, die mich begleiten.

    Früher war ich bis zu 20 Stunden pro Woche auf Ebay unterwegs. Irgendwann floss dieser Fetischismus, diese Beziehung zu Gegenständen, diese Begeisterung für Farben, Materialien und Formen auch in meine Kunst ein. Ich könnte sehr viel über sehr viele Dinge erzählen, über die Freude an Dingen und die Kraft, die sie einem geben können. Das reicht bis zur Verzückung!" (Michael Hausenblas, RONDO, 10.10.2017)

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    Jakob Lena Knebls Ausstellung "Oh ..." ist noch bis 22. Oktober im Wiener Mumok im MQ zu sehen.

    • Jakob Lena Knebl: "Von der Machart ist diese Lampe diesen sogenannten Spaghetti-Liegestühlen sehr ähnlich, und ich hab sie auch schon in Ausstellungen gezeigt."
      foto: nathan murrell

      Jakob Lena Knebl: "Von der Machart ist diese Lampe diesen sogenannten Spaghetti-Liegestühlen sehr ähnlich, und ich hab sie auch schon in Ausstellungen gezeigt."

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