Medienbehörde beobachtet ORF-Online-Faktencheck

2. Oktober 2017, 15:33
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KommAustria zweifle, ob sich "Fakt oder Fake" im Rahmen des ORF-Gesetzes bewegt

Wien – Die Aktivitäten der österreichischen TV-Sender rund um die Nationalratswahl werden von den zuständigen Behörden genau beobachtet. Wie der "Kurier" berichtete, hegt die Medienbehörde KommAustria Zweifel, ob sich das neue Online-Faktencheck-Angebot des ORF ("Fakt oder Fake") im Rahmen des ORF-Gesetzes bewegt.

Tut es, meint der Küniglberg: "Der ORF geht davon aus, dass bei der Gestaltung der Webseite alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten wurden und hat der KommAustria vergangenen Freitag innerhalb der vorgegeben Frist eine entsprechende Stellungnahme übermittelt", hieß es auf APA-Anfrage.

ProSiebenSat1Puls4 erhielt Post von der Bundeswettbewerbsbehörde. Nach STANDARD-Infos gehen die zuständigen Behörden nun sehr bestimmt davon aus, dass die geplante Wahlsendung die Auflagen für die Übernahme von ATV verletzen würde. (APA, 2.10.2017)

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