FBI muss nicht verraten, wer ihm half, iPhone zu knacken

    2. Oktober 2017, 09:53
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    Nachrichtenorganisation hatten auf Nennung des Vertragspartners geklagt, Richterin: "Bringt Partner in Gefahr"

    Ein iPhone 5C war im vergangenen Jahr zum Zentrum einer US-weiten Debatte geworden. Das Smartphone, das sich im Besitz eines Terroristen befunden hatte, konnte vom FBI nicht entsperrt werden. Apple weigerte sich daraufhin, eine Software zum Knacken des Geräts zu entwickeln. Der über Wochen geführte Streit wurde erst gelöst, als das FBI mit Hilfe einer unbekannten Firma das iPhone aufbrechen konnte. Drei Nachrichtenorganisationen klagten nun darauf, den Namen dieses Unternehmens zu erfahren.

    Preis bleibt geheim

    Das wurde von einem US-Gericht abgelehnt. Die Nennung des FBI-Partners würde diesen in erhebliche Gefahr bringen, hieß es. Auch der Preis, den das FBI für den Auftrag bezahlte, bleibt geheim. Zuvor hatte US-Senatorin Dianne Feinstein angegeben, dass die Kosten rund eine Million Dollar betragen hatten. (red, 2.10.2017)

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      foto: reuters/frey
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