Verkauf von Toshibas Speicherchip-Sparte fixiert

28. September 2017, 12:37
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Konsortium des Finanzinvestors Bain bezahlt 15 Milliarden Euro

Minato – Der Verkauf der Speicherchip-Sparte von Toshiba an das unter anderem von Apple unterstützte Konsortium des Finanzinvestors Bain ist unter Dach und Fach. Toshiba hat am Donnerstag einen entsprechenden Deal über den Verkauf der Tochter um 2 Bill. Yen (15,08 Mrd. Euro) unterzeichnet.

Zur Gruppe um Bain gehören auch die staatlich gestützte Innovation Network Corp. of Japan, die Development Bank of Japan, der südkoreanische Chipherteller SK Hynix Inc. sowie vier US-Technologiekonzerne: Apple, Dell, Kingston Technology Corp. und der Datenspeicherkonzern Seagate Technology Plc.

Toshiba trennt sich von dem Speicherchip-Bereich, um die riesigen Löcher in der Bilanz nach dem kostspieligen Debakel im amerikanischen Atomenergie-Markt zu schließen. Die Sparte, die bereits in eine separate Einheit abgespalten worden war, wollten unter anderem der Auftragsfertiger Foxconn und der Speicherspezialist Western Digital haben. Der schon länger geplante Verkauf gestaltete sich seit Monaten schwierig, weil Western Digital als Partner von Toshiba versucht hatte, den Verkauf an andere Bieter vor Gericht zu blockieren. (APA, 28.9.2017)

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