Sturm gegen Altach um Rückkehr in Erfolgsspur

22. September 2017, 16:28
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Tabellenführer verlor seine letzten beiden Spiele – Foda: "Im Torabschluss entschlossener" werden

Graz – Sturm Graz hat in der Fußball-Bundesliga keines der jüngsten neun Spiele gegen Altach verloren und sieben davon gewonnen. Das verheißt vor dem neuerlichen Aufeinandertreffen am Samstag nichts Gutes für die Vorarlberger, die einigermaßen ersatzgeschwächt nach Graz reisten. "Wir müssen morgen aber wieder hochkonzentriert sein", mahnte Coach Franco Foda allerdings.

Trotz zwei 1:2-Niederlagen gegen Admira Wacker und den LASK in den vergangenen beiden Runden stehen die Grazer noch immer an der Tabellenspitze. "Wir hatten in allen Spielen viele Tormöglichkeiten und sind mit Mut und Leidenschaft aufgetreten", zog Foda kurz vor dem ersten Viertel der Saison ein Zwischenresümee. "Alle unsere Spiele waren spannend und wurden durch Kleinigkeiten entschieden. Es sei jetzt aber angezeigt, "im Torabschluss entschlossener" zu werden.

Im Cup gewann Sturm am Mittwoch mit Bauchweh 2:1 gegen Anif. Beide Treffer erzielte im Finish Philipp Zulechner, der diesmal aber wohl wieder auf der Bank Platz nehmen wird. "Wir spielen meistens mit einem Stoßstürmer, das ist Deni Alar", erklärte Foda, der diesem die Treue hält. "Er lässt im Strafraum selten große Möglichkeiten aus. Das LASK-Spiel war eine Ausnahme."

Schmid: "Hartes Stück Arbeit"

Altach hatte im Cup ebenfalls Probleme, setzte sich erst in der Verlängerung gegen den Regionalligisten Union Gurten durch. "In erster Linie sind wir natürlich froh, dass wir weitergekommen sind. Wir haben dort schwierige Bedingungen vorgefunden", merkte Trainer Klaus Schmidt an. Der Ausfall von Schalke-Leihgabe Bernard Tekpetey, der gegen wegen seiner Reaktion auf rassistische Beleidigungen aus dem Publikum die Rote Karte sah, schmerzt aber.

"Mit ihm haben wir einen sehr, sehr guten Griff gemacht", meinte Schmid über den schnellen Angreifer aus Ghana. "Er hat sich jetzt jeden Tag mehr und mehr in die Mannschaft integriert. Das hat ihm gut getan. Jetzt ist das ein kleiner Rückschlag. Aber wir müssen es einfach positiv sehen. Gegen die Austria ist er wieder dabei."

"Sturm hat daheim eine blütenweiße Weste. Das heißt, dass sie glasklarer Favorit sind. Für uns wird es ein hartes Stück Arbeit", sagte der Coach der Vorarlberger, die nach dem Cup-Auftritt gleich weiterreisten und sich in Graz auf das Duell vorbereiteten. Für Hannes Aigner wird es ein besonderes, steht der Stürmer doch vor seinem 250. Spiel in der österreichischen Bundesliga. (APA – 22.9. 2017)

Mögliche Aufstellungen:

SK Sturm Graz – SCR Altach (Graz, Merkur-Arena, 18.30 Uhr, SR Schüttengruber). Saisonergebnisse 2016/17: 3:1 (h), 1:1 (a), 3:0 (h), 2:1 (a)

Sturm: Siebenhandl – Koch, Maresic, Schulz – Hierländer, Lovric, P. Zulj, Potzmann – Huspek, Alar, Röcher

Ersatz: Gratzei – Puchegger, Spendlhofer, Luan, Jeggo, Zulehner, Eze

Es fehlen: Schoissengeyr (Muskelprobleme), Schmerbock, Filip (im Aufbautraining), Schubert (krank), Lykogiannis (Rippenbruch)

Altach: Kobras – Lienhart, Piesinger, Netzer, Honsak – Gebauer, Salomon, Müller, S. Nutz, Dobras – Aigner

Ersatz: Dmitrovic – Sakic, Sonderegger, Nussbaumer, Tartarotti, Grbic

Es fehlen: Tekpetey (gesperrt), Zwischenbrugger (erkrankt), Zech, Schreiner, Ngwat-Mahop, Janeczek (alle Muskelverletzungen), Lukse, Prokopic (beide rekonvaleszent)

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