Wahlkampf im TV: Gibt es einen Duell-Überdruss?

    User-Diskussion22. September 2017, 14:21
    63 Postings

    Nach der ersten Woche intensiven TV-Wahlkampfs: Einige STANDARD-Poster wünschen sich sachlicheren politischen Diskurs

    Diese Woche gab es insgesamt 195.000 Postings auf derStandard.at, viele davon zu den gefühlt 3.473 TV-Duellen, in denen Kandidaten für die Nationalratswahl 2017 gegeneinander angetreten sind. Im STANDARD gab es zahlreiche Gelegenheiten für den Austausch während der Sendungen in Livetickern oder Foren+ sowie nachfolgend mit Postings zu Analysen und Kommentaren.

    Am Montag traten Christian Kern, Ulrike Lunacek und Matthias Strolz zu zwei Duellen in Puls 4 an. Franz Klug, Gründungsmitglied der Grünen, meinte im Forum+ dazu:

    Poster Mr. Who schlägt vor, lieber von Streitgesprächen zu sprechen:

    Am Dienstag trafen sich Norbert Hofer und Ulrike Lunacek im ersten ORF-Duell. Am Folgetag stellt Moderator Christian Eidherr die Frage, warum auch im Forum mehr über die Personen als über die Inhalte der Debatten diskutiert wird:

    User Where's Waldo sieht eine Wechselwirkung mit "postdemokratischer Selbstinszenierung":

    Und auch die Medien tragen dazu bei, dass Inhalte mehr in den Hintergrund treten, meint Dorenavant:

    In der Nachbetrachtung der zweiten ORF-Konfrontation zwischen Christian Kern und Matthias Strolz wünscht sich Poster Schrana eine sachliche, konstruktive Kultur für den politischen Diskurs:

    Sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, der Duelle bereits überdrüssig? Welche Möglichkeiten sehen Sie für eine Besinnung auf Sachthemen in der politischen Auseinandersetzung – oder können Sie den Konfrontationen auf persönlicher Ebene etwas abgewinnen? (Christian Burger, 22.9.2017)

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