Journalist in Indien nach Bericht über Demonstration getötet

    21. September 2017, 14:10
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    Shantanu Bhowmick berichtete über Demonstration einer Gruppe von Ureinwohnern

    Neu-Delhi – Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen ist in Indien ein Journalist getötet worden. Der TV-Reporter Shantanu Bhowmick wurde am Mittwoch verschleppt, als er für einen lokalen Nachrichtensender über eine Demonstration einer Gruppe von Ureinwohnern im nordöstlichen Bundesstaat Tripura berichtete, wie die Polizei mitteilte.

    Am Abend sei der 28-Jährige mit mehreren Stichwunden aufgefunden worden und auf dem Weg in ein Krankenhaus gestorben. Vier Mitglieder der Ureinwohner-Gruppe "Volksfront von Tripura" wurden festgenommen.

    Am 5. September war Gauri Lankesh, die regierungskritische Herausgeberin einer Wochenzeitung, am Eingangstor ihres Hauses in der Millionenstadt Bengaluru (früher Bangalore) von Unbekannten auf einem Motorrad erschossen worden. Es gab in dem Fall bisher keine Festnahmen. Indien belegte im jüngsten Pressefreiheits-Index der Organisation Reporter ohne Grenzen unter 180 Ländern den 136. Platz. (APA, dpa, 21.9.2017)

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