"Call of Duty: WW2" erinnert spielend an den Nazi-Vernichtungskrieg

    19. September 2017, 10:08
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    Neue Kampagne führt durch die Schrecken und Massaker des Zweiten Weltkriegs

    Die Shooterserie "Call of Duty" kehrt diesen Herbst zurück zu ihren Anfängen und führt Spieler an die Frontlinien des Zweiten Weltkriegs. Hersteller Activision hat eineinhalb Monate vor dem Marktstart von "Call of Duty: WW2" am 3. November nun Einblicke in die Geschichte der Kampagne gegeben und die Betrachter dazu in die Schuhe des jungen Grenadiers Ronald "Red" Daniels versetzt, der als Soldat der ersten US-Infanteriedivision am D-Day in den Kampf zieht und Teil eines der größten Angriffe in der Geschichte wird.

    Rohe Gewalt

    Die virtuellen Protagonisten und die Spieler erwartet kein leicht verdauliches Heldenspektakel. Die Entwickler des Studios Sledgehammer Games greifen zahlreiche Gräueltaten des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges auf. Die Deportation und Ermordung der Juden und Oppositionellen wird ebenso geschildert, wie das Massaker auf den Schlachtfeldern. Dazu wurde eine Mischung aus filmischer und dokumentarischer Inszenierung gewählt, um einerseits der fiktiven Handlung Raum zu geben und andererseits die rohe Gewalt des Krieges darzustellen. Nach den Sci-Fi-Blockbustern der vergangenen Jahre strebt man der geschichtlichen Vorlage gerecht werdend eine klar härtere, realistischere Porträtierung des Kampfgeschehens an.

    call of duty
    Der Story-Trailer zu "Call of Duty: WW2"

    Hochschaubahn durch den Zweiten Weltkrieg

    In der Haut von Grenadier Daniels wird man durch die dramatischen Stationen Europas Befreiung geleitet. "Nachdem die Begegnung mit dem Feind an den Stränden der Normandie überstanden ist, schlagen sich Red und seine Kameraden durch ganz Europa und stellen sich der gegnerischen Armee an Schauplätzen wie zum Beispiel dem Hürtgenwald, während der Ardennenoffensive und beim Einmarsch in Deutschland entgegen", heißt es in der Beschreibung der Entwickler. Wie berichtet, wir sich diese realistischere Inszenierung zumindest in der Einzelspielerkampagne auch im Gameplay niederschlagen. So wird es beispielsweise keine automatische Heilung geben und der Protagonist solle Kugeln nicht wie ein Schwamm absorbieren können.

    Zombies

    Trotz des realen Hintergrunds wird "Call of Duty" aber auch heuer nicht auf die populären Multiplayer- und Zombie-Modi verzichten. Nach all den Jahren der Hightech-Kampfmaschinen und Exoskelette dürfte es aber vor allem für die jüngere Generation der Fans ein interessantes Erlebnis werden, mit menschlicheren Fähigkeiten und historischen Waffen gegeneinander anzutreten.

    Der kooperative Zombiemodus wiederum weckt Erinnerungen ans Genreurgestein "Wolfenstein". Darin gilt es, die okkulten Machenschaften der Nazis zu durchkreuzen und eine Armee der Toten abzuwehren. Ganz ohne Klamauk geht es dann doch nicht. (zw, 19.9.2017)

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      screenshot: youtube/call of duty: ww2
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