Oktoberfest: Spezielles Delikt "Schläferdiebstahl"

17. September 2017, 15:09
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Polizei definierte besondere Form des Taschendiebstahls an Gästen, die betrunken weggedöst sind

München – Die Polizei hat auf dem Oktoberfest in München erstmals Langfinger unter dem neuen Namen "Schläferdiebe" dingfest gemacht. Alljährlich machen sich Diebe auf dem Volksfest an Gäste heran, die nach erheblichem Biergenuss ins Land der Träume gesunken sind. Für diese besondere Form des Taschendiebstahls fand die Polizei nun den neuen Begriff.

Besonders geschulte Fahnder

In einem Fall fassten Taschendiebfahnder am Samstagabend einen 29-Jährigen, der auf dem berühmten Hügel hinter den Zelten einem schlafenden 30-jährigen Wiesn-Besucher das Mobiltelefon aus der Hosentasche zog. Ähnlich ein weiterer Fall: Drei 16 bis 18-jährige Diebe nahmen einem ebenfalls schlafenden Touristen das Handy weg. Weitere Taschendiebe wurden in den Zelten teils in flagranti ertappt. Die Polizei holt alljährlich zur Wiesn besonders geschulte Fahnder aus anderen Teilen Deutschlands und aus dem Ausland, etwa aus der Schweiz, um den ebenfalls aus vielen Ländern anreisenden Dieben das Handwerk zu legen. (APA, 17.9.2017)

  • Der kleine Ben nahm schlafend an einer Parade am Oktoberfest teil. Auf Erwachsene, die auf der Wiesn einschlafen, weil sie betrunken sind, wartet oft ein böses erwachen.
    foto: apa/afp/christof stache

    Der kleine Ben nahm schlafend an einer Parade am Oktoberfest teil. Auf Erwachsene, die auf der Wiesn einschlafen, weil sie betrunken sind, wartet oft ein böses erwachen.

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