"Narcos": Location Manager der Netflix-Serie in Mexiko erschossen

    17. September 2017, 13:50
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    Vierte Staffel soll sich nach Kolumbien Kartell in Mexiko widmen

    Mexico City – Carlos Munoz Portal war auf der Suche nach Drehorten für die vierte Staffel der Netflix-Serie "Narcos" über Drogenkartelle (ausgehend von Pablo Escobar), als der 37jährige in der Umgebung von Mexiko City in seinem Wagen beschossen und getötet wurde. Das berichtet der US-Branchendienst "The Hollywood Reporter" unter Berufung auf El Pais.

    Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar. Er war alleine in einem Gebiet mit hoher Mordrate unterwegs. Portal war laut THR ein erfahrener Location Manager, der für eine Reihe von Hollywoodproduktionen gearbeitet hatte, darunter Tony Scotts "Man on Fire", Mel Gibsons "Apocalypto" and den jüngsten Bond-Film "Spectre".

    Netflix versicherte Portals Familie des Mitgefühls. In einer Mitteilung hieß es zudem: Die Umstände seines Todes sind noch unbekannt, die Behörden ermitteln noch."

    Die vierte Staffel von "Narcos" wechselt von Kolumbien nach Mexiko. Sie beschäftigt sich mit dem Juarez-Kartell. Ob sie tatsächlich in Mexiko gedreht wird, ist laut THR fraglich: Wegen der Gewalt im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität seien in den vergangenen Jahren einige Film- und TV-Produktionen an andere Drehorte gewechselt oder hätten die Dreharbeiten eingestellt. (red, 17.9.2017)

    • Fahnder Javier Peña (Pedro Pascal) in "Narcos".
      foto: netflix

      Fahnder Javier Peña (Pedro Pascal) in "Narcos".

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