Weißrussland lädt Nachbarn zum Manöver "Sapad" ein

    16. September 2017, 21:34
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    Beobachter aus Lettland, Litauen, Estland, Polen, Schweden, Norwegen und der Ukraine sollen bereits im Land sein

    Minsk – Nach Kritik an den russisch-weißrussischen Militärmanövern an der Ostflanke der NATO hat die Regierung von Weißrussland sieben Länder zur Beobachtung eingeladen, darunter mehrere NATO-Staaten aus der Region.

    Weißrussland habe Vertreter aus Lettland, Litauen, Estland, Polen, Schweden, Norwegen und der Ukraine eingeladen, vom 16. bis 20. September die Übungen 'Sapad 2017' zu beobachten, erklärte das Verteidigungsministerium in Minsk am Samstag. "Heute sind zwei Vertreter aus jedem eingeladenen Land in Minsk eingetroffen", hieß es weiter.

    Teilnehmerzahl unklar

    Die Großmanöver an den Grenzen zu den NATO-Mitgliedern Polen, Litauen, Lettland und Estland hatten Sorgen in den Anrainerstaaten ausgelöst. Nach offiziellen Angaben aus Moskau nehmen an den Übungen insgesamt 12.700 Soldaten aus Russland und Weißrussland teil. Litauen und Estland sprachen dagegen von 100.000 Soldaten.

    Russland und Weißrussland Minsk hatten zu Beginn der Manöver am Donnerstag erklärt, diese seien "rein defensiver Natur und nicht gegen irgendeinen Staat oder eine Ländergruppe gerichtet". (APA, AFP, 17.9.2017)

    • Manöver auf einem nicht genauer ausgewiesenen Gelände in Belarus
      foto: reuters//belarussian defence ministry

      Manöver auf einem nicht genauer ausgewiesenen Gelände in Belarus

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