H&M: Preisschlacht im Schlussverkauf bremste Umsatzplus

15. September 2017, 11:02
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Verkaufserlöse im dritten Quartal dennoch um 5 Prozent auf rund 5,5 Mrd. Euro gestiegen

Stockholm – Kräftige Nachlässe auf zahlreiche Sommerartikel haben bei H&M Spuren in der Bilanz hinterlassen. Die schwedische Modehandelskette musste sich im dritten Quartal mit einem Umsatzzuwachs von fünf Prozent auf 51,2 Mrd. Kronen (5,4 Mrd. Euro) zufriedengeben. Damit lag H&M leicht unter den Markterwartungen.

Wie der Konzern am Freitag mitteilte, sind im Sommerschlussverkauf 2017 mehr Kleidungsstücke mit höheren Rabatten verkauft worden als im Vorjahreszeitraum. Die umfangreiche Sommerrabattaktion habe aber dazu geführt, dass die Lager mit Herbstmode gut gefüllt werden konnten. Das Geschäft für diese Saison sei gut angelaufen. H&M-Aktien legten an der Börse in Stockholm um 2,5 Prozent zu.

Der nach der Zara-Mutter Inditex weltweit zweitgrößte Mode-Einzelhändler kämpft in seinem Kerngeschäft mit Billigmode mit wachsender Konkurrenz. So meldete die Kette Primark kürzlich eine Ausweitung ihrer Marktanteile in Großbritannien. H&M ringt angesichts aufstrebender Online-Konkurrenten wie Zalando aber auch um bessere Geschäfte im Internet. Den vollständigen Quartalsbericht wollen die Schweden am 28. September veröffentlichen. (APA, 15.8.2017)

  • Im Sommerschlussverkauf musste H&M ungewöhnlich hohe Preisnachlässe gewähren.
    foto: ap / mark lennihan

    Im Sommerschlussverkauf musste H&M ungewöhnlich hohe Preisnachlässe gewähren.

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