Medienstratege: Print-Marken brauchen digitale Erlöse von Lesern

    14. September 2017, 14:44
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    Erster Zeitschriftentag von VÖZ und ÖZV

    Wien – Die Zeiten des Gratiscontent sind vorbei: Diese Ansicht vertrat der Medienstrategie Juan Senor vom Beratungsunternehmen Innovation Media Consulting Group am Donnerstag beim ersten Zeitschriftentag in Wien. Seiner Einschätzung nach müssten rund 40 Prozent der Digital-Erlöse beim Leser lukriert werden: "Mit digitalen Werbeerlösen allein kann man seine Rechnungen einfach nicht begleichen."

    Die User müssten entweder mit Daten oder mit Geld bezahlen, so Senor laut Aussendung des Verbands Österreichischer Zeitungen (VÖZ), der das Event gemeinsam mit dem Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedienverband (ÖZV) veranstaltete. Und am Werbemarkt seien bloße Klicks längst nicht mehr alles: "Die Nutzungszeit ist wichtiger als der bloße Traffic." Die werbetreibende Wirtschaft setze zunehmend auf Qualität statt Quantität. (APA, 14.9.2017)

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