ÖVP Burgenland wünscht sich eigenen Referenten für Dorfentwicklung

11. September 2017, 13:47
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Zuständiger soll sich um Flächenwidmung, Vereine und Nachhaltigkeit kümmern

Eisenstadt – Sascha Krikler von der Initiative "Rettet die Vereinsfeste" und die ÖVP Burgenland haben am Montag die Idee eines Dorfentwicklungsreferenten präsentiert. Ein solcher soll sich in den Ortschaften als zusätzlicher Experte um die Belange Flächenwidmung, Vereine und Nachhaltigkeit kümmern. Die Idee sei ein Angebot an alle Gemeinden, erklärte ÖVP-Landesgeschäftsführer Christoph Wolf.

Durch den Dorfentwicklungsreferenten sollen Fehlentwicklungen in den Kommunen verhindert werden. Krikler und Wolf sehen beispielsweise die in manchen Dörfern geplante dichte Verbauung auf engstem Raum als problematisch. Diese würde zu eigenen Siedlungen innerhalb der Gemeinden führen. Die Stärkung des Dorfcharakters unter dem Motto "Natur statt Beton" zähle zu den wesentlichen Aufgaben eines Dorfentwicklungsreferenten, meinte Ideengeber und Projektautor Krikler. Die Funktion soll laut Wolf vorerst ohne Bezahlung von einem Gemeinderat ausgeübt werden, könne aber auf lange Sicht von einem bezahlten Experten übernommen werden. (APA, 11.9.2017)

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