Ende der SIM-Karte: "3" bringt als erster Mobilfunker Geräte mit E-SIMs

    11. September 2017, 12:35
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    Die Neuerung könnte die ganze Mobilfunkbranche auf den Kopf stellen

    Die Neuerung hat das Potenzial, die ganze Mobilfunkbranche auf den Kopf zu stellen. Künftig sollen SIM-Karten nicht mehr gewechselt werden können, sondern jedes Handy soll eine programmierbare, fest verbaute E-SIM (Embedded SIM) enthalten. Nun kommt die Technologie nach Österreich. Als erster heimischer Mobilfunker bringt "3" ab Oktober Geräte mit E-SIMs. Den Start macht die Watch 2 von Huawei.

    Hantieren mit SIM-Karte entfällt

    Für Kunden entfällt dadurch das oftmals lästige Hantieren mit der SIM-Karte. Sie können theoretisch schneller zwischen verschiedenen Mobilfunkbetreibern wechseln. Statt einer neuen Chipkarte ist dafür nur noch ein Computersignal des Betreibers nötig. In einem weiteren Schritt könnte das Smartphone den Wechsel automatisch im Hintergrund erledigen, ohne dass der Besitzer davon etwas mitbekommt.

    Die Mobilfunkbranche hat sich daher jahrelang gegen die Einführung einer solchen Karte gewehrt. Ob Mobilfunker ihren Kunden das Wechseln zu ihren Konkurrenten einfacher machen werden, bleibt allerdings abzuwarten. (sum, 11.9.2017)

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    "3"

    • Eine "alte" Sim.
      foto: apa

      Eine "alte" Sim.

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