Künstliche Intelligenz sorgt vor allem für mehr Führungsjobs

    7. September 2017, 13:39
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    63 Prozent der befragten Großunternehmen wollen durch Einsatz von KI keine Stellen streichen

    Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung krempeln den Arbeitsmarkt um: Einer internationalen Studie zufolge haben 83 Prozent der Großunternehmen mit dem Einsatz von KI neue Jobs geschaffen. Fast zwei Drittel der Befragten geben an, durch KI keine Stellen abzubauen. Mehr Arbeitsplätze gibt es aber hauptsächlich für höher qualifizierte Mitarbeiter, so eine Capgemini-Studie am Donnerstag.

    Umschulungen für Mitarbeiter

    In erster Linie werden Jobs für erfahrene Kräfte geschaffen, "zwei von drei Stellen entstehen im Führungskräfteumfeld", so das Beratungsunternehmen Capgemini. 71 Prozent der Befragten stecken ihre Mitarbeiter deshalb in Umschulungen und Weiterbildungen. "KI spart jene Zeit, die die Menschen bisher für repetitive Aufgaben aufwenden", so Michael Natusch vom britischen Lebensversicherer Prudential.

    Drei Viertel der befragten Großunternehmen haben ihren Absatz laut der Studie mit der Einführung von KI um zehn Prozent gesteigert. Die Unternehmen würden aber zu sehr auf anspruchsvolle Projekte wie autonomes Fahren setzen und einfache Einsatzmöglichkeiten, die sich schnell rechnen, vernachlässigen – beispielsweise das Nutzen von Chatbots und virtuellen Assistenten.

    Für die Studie wurden fast 1.000 Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 500 Mio. US-Dollar (419 Mio. Euro) befragt. Die teilnehmenden Organisationen aus Australien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, den Niederlanden, Spanien, Großbritannien und den USA setzen KI laut Capgemini entweder im Rahmen eines Pilotprojekts oder in größerem Stil ein. (APA, 7.9.2017)

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