Pliskova verliert, Muguruza Nummer eins

    6. September 2017, 20:21
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    Topgesetzte Tschechin unterliegt Lokalmatadorin im Viertelfinale in zwei Sätzen

    New York – Die topgesetzte Tschechin Karolina Pliskova ist im Viertelfinale der US Open in New York ausgeschieden und wird ihre Weltranglistenführung am kommenden Montag an die Spanierin Garbine Muguruza verlieren. Pliskova, Flushing-Meadows-Finalistin von 2016, unterlag am Mittwoch Lokalmatadorin Coco Vandeweghe aus den USA mit 6:7 (4:7), 3:6.

    Nach 1:34 Stunden verwandelte die in New York geborene Vandeweghe, als Nummer 20 gesetzt, ihren ersten Matchball und steht zum zweiten Mal nach den Australian Open im Jänner in der Vorschlussrunde eines Major-Turniers.

    Dort trifft die 25-Jährige, die vom Australier Pat Cash betreut wird, am Donnerstag auf die Siegerin der Partie zwischen ihrer Fed-Cup-Kollegin Madison Keys (USA/Nr. 15) und Qualifikantin Kaia Kanepi aus Estland.

    Pliskova verliert damit am kommenden Montag nach acht Wochen die Spitzenposition im WTA-Ranking an Muguruza – und das, obwohl die Wimbledonsiegerin in New York bereits im Achtelfinale an der Tschechin Petra Kvitova (Nr. 13) gescheitert war. Muguruza hatte den Platz an der Sonne zuvor noch nie inne.

    "Ich habe dieses Turnier nicht mein bestes Tennis gespielt und bin trotzdem ins Viertelfinale gekommen", sagte Pliskova trocken nach ihrem Aus. "Es war sehr eng heute, ich hatte im ersten Satz auch einen Satzball", ergänzte die 25-Jährige. Doch Vandeweghe rettete sich ins Tiebreak, das sie mit 7:4 für sich entschied.

    Die aus einer bekannten amerikanischen Sportlerfamilie stammende Vandeweghe stellte im Arthur-Ashe-Stadium dagegen erneut ihre glänzende Form unter Beweis. Obwohl sie nach einem Fehler im ersten Durchgang ihr Racket zertrümmerte, holte sie sich wenig später den umkämpften Auftaktsatz nach 54 Minuten, als sie von einem Returnfehler Pliskovas profitierte. Die 1,86 Meter große Tschechin, eigentlich bekannt als Aufschlagspezialistin, schwächelte vor allen Dingen beim eigenen Service.

    Vandeweghe ließ sich auch von kurzen Schwächephasen nicht beirren. Nach einem Rebreak nahm sie Pliskova postwendend wieder den Aufschlag ab und stellte mit der 4:2-Führung die Weichen auf Sieg. (sid, 6.9. 2017)

    • Pliskova (links) muss sich Vandeweghe beugen.
      foto: apa/afp/samad

      Pliskova (links) muss sich Vandeweghe beugen.

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