Pilzbefall: Landesklinikum Baden muss Intensivstation sperren

    6. September 2017, 17:30
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    Acht Patienten wurden in die Spitäler von Mödling und Wiener Neustadt verlegt

    Baden – Patienten der Intensivstation des Landesklinikums Badens sind in die umliegenden Kliniken Wiener Neustadt und Mödling verlegt worden, bestätigte die niederösterreichische Landeskliniken-Holding am Mittwoch. Grund sei ein regional abgegrenzter Pilzbefall.

    Der Pilz – der "Kurier" schreibt von Schimmel – sei aufgrund eines Feuchtigkeitsschadens in der Medikamentenausgabe der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin aufgetreten, teilte Sprecher Bernhard Jany mit. Die Kollegiale Führung des Hauses habe sich daher entschlossen, den Bereich vorübergehend zu sperren.

    Acht Betten betroffen

    Konkret davon betroffen seien derzeit acht Intensivbetten. Die bestmögliche Patientenversorgung sei durch die enge Kooperation der Krankenhäuser garantiert.

    "Es wurden sofort alle notwendigen Präventivmaßnahmen ergriffen und der betroffene Bereich isoliert", hieß es. In der Folge erfolgen die Trocknung und danach die Sanierungsarbeiten. "Mit der Schadensbehebung wurde sofort begonnen", sagte Nikolaus Jorda, kaufmännischer Standortleiter im Landesklinikum Baden. Die genaue Ursache müsse noch evaluiert und mit dem Generalplaner gesprochen werden. (APA, 6.9.2017)

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