Studie: Gamer retten den PC-Markt

    6. September 2017, 14:09
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    Marktforscher GFK zufolge erfreuen sich Spiele-PCs wachsender Beliebtheit

    Jahre lang befand sich der PC-Markt aufgrund des Booms um Smartphones und Tablets in einer Krise. Doch einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens GFK zufolge haben Hardwarehersteller im Gaming-Segment wieder einen ordentlichen Wachstumstreiber gefunden. Vor allem Dank spezifischer Produkte wie Spiele-PCs (plus 55 Prozent) und Gaming-Laptops (plus 24 Prozent) konnte die Branche im ersten Halbjahr 2017 in allen untersuchten Ländern außer Nordamerika ordentlich zulegen.

    Der größte Umsatztreiber bei Gaming-Hardware ist Westeuropa, gefolgt von Asien und Osteuropa.

    Satte Profite

    Hand in Hand schnellten so auch die Verkäufe von Gaming-Zubehör in die Höhe. Speziell Gaming-Monitore mit hohen Bildwiederholungsraten und kurzen Reaktionszeiten erfreuten sich mit einem Plus von 114 Prozent einer großen Nachfrage.

    Für Hersteller sei der Gaming-Markt nicht nur aus Wachstumssicht besonders interessant: Wie Acer gegenüber der Seite MSPoweruser erklärte, würden einige PC-Hersteller bereits rund 50 Prozent ihrer Profite dem Verkauf von hochpreisigen Gaming-Produkten verdanken. (red, 6.9.2017)

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      foto: reuters/wolfgang rattay
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