Apple, Google und Microsoft stemmen sich gegen Trumps Daca-Ende

    6. September 2017, 09:49
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    Unter dem Daca-Programm wurden Kinder illegaler Einwanderer vor der Abschiebung geschützt

    Nachdem in den USA das Ende der Deferred Action for Childhood Arrivals (Daca) angekündigt wurde, kommen auch aus der IT-Branche lautstarke Proteste. Ex-Präsident Barack Obama hatte den Kindern illegal eingewanderter Migranten damit ein vorläufiges Bleiberecht gesichert. Donald Trump ließ das Programm nun abschaffen.

    Microsoft will Mitarbeiter finanziell unterstützen

    Die CEOs von Apple, Microsoft, Google und Facebook haben bereits Unterstützung für betroffene Mitarbeiter angekündigt, wie "The Next Web" berichtet. Vieler der sogenannten "Dreamer" arbeiten heute auch in den großen IT-Unternehmen. Tim Cook schrieb auf Twitter, dass man für ihre Gleichsetzung kämpfen werde. Facebook-CEO Mark Zuckerberg schrieb in einem Posting von einem "traurigen Tag" für das Land.

    Microsoft-CEO Satya Nadella und Brad Smith, Präsident und Legal Chief Officer des Unternehmens, kündigten konkrete Schritte an. Sollte jemandem die Abschiebung drohen, übernehme Microsoft die Kosten für rechtliche Hilfe. Auch werde man versuchen direkt bei jeweiligen Fällen zu intervenieren.

    Von der Entscheidung sind an die 800.000 Personen betroffen. Der Kongress will nun bis zum 5. März 2018 eine neue gesetzliche Regelung finden. (red, 6.9.2017)

    • Tim Cook (links), Donald Trump und Satya Nadella bei einem Roundtable des American Technology Council im Juni.
      foto: reuters/carlos barria

      Tim Cook (links), Donald Trump und Satya Nadella bei einem Roundtable des American Technology Council im Juni.

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