AfD-Spitzenkandidatin Weidel verlässt Wahlsendung vorzeitig

    Video6. September 2017, 12:12
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    Spitzenkandidatin empört über Aufforderung, sich von "Rechtsradikalen" wie Björn Höcke zu distanzieren

    Berlin – Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat nach einem Disput mit CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer eine Wahlsendung des ZDF vorzeitig verlassen.

    Im Zuge einer Debatte über Flüchtlingspolitik forderte Scheuer sie am Dienstagabend bei "Wie geht's, Deutschland?" auf, sich von wie er sagte "Rechtsradikalen" wie Björn Höcke abzugrenzen.

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    Weidel verließ danach begleitet von Gejohle und Applaus des Publikums das Studio und erklärte später, das Verhalten der Moderatorin Marietta Slomka sei "ein weiterer Grund, die Zahlung des Rundfunkbeitrags zu verweigern".

    Da Weidels Stellungnahme bereits wenige Minuten nach ihrem Abgang erschien, könnte dieser im Voraus geplant gewesen sein, berichtet "meedia".

    Der Thüringer AfD-Landeschef Höcke ist auch in der eigenen Partei umstritten. Er hatte erklärt, die Deutschen seien die einzigen in der Welt, die sich "ein Denkmal der Schande in das Herz ihrer Hauptstadt gepflanzt" hätten und damit bundesweit Empörung ausgelöst. (red, Reuters, 5.9.2017)

    • Alice Weidel will keinen Rundfunkbeitrag mehr zahlen
      foto: ap/michael sohn

      Alice Weidel will keinen Rundfunkbeitrag mehr zahlen

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