Premiere: Forschungswochen NÖ von Mitte September bis Anfang Oktober

    6. September 2017, 11:43
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    Fest mit Erlebnisstationen am 15. September im Palais Niederösterreich in Wien

    St. Pölten – Erstmals werden heuer von Mitte September bis Anfang Oktober die "Forschungswochen Niederösterreich" ausgerufen. Den Beginn macht ein Forschungsfest für die ganze Familie am 15. September im Palais NÖ in Wien, dessen Programm am Dienstag präsentiert wurde. Das Forschungsschiff MS Wissenschaft macht in Krems und Tulln Halt, den Abschluss bildet die Wissenschaftsgala am 5. Oktober in Grafenegg.

    Beim Forschungsfest Niederösterreich warten zehn Erlebnisstationen – Roboter mixen etwa Cocktails, Besucher können mit einer speziellen Brille einen virtuellen Flug über die prähistorische Landschaft von Stonehenge unternehmen. An Dutzenden Forschungsstationen beantworten Institutionen wie der WasserCluster Lunz oder das Ludwig Boltzmann-Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie Fragen wie "Was macht der Tee im Bach?", "Was haben Superhelden und Krebs gemeinsam?", "Wie forschen Archäologen ohne auszugraben?" oder "Wie kommen Bleicheffekte auf die Jeans?". Eine Rätselrallye und Forschungsshows runden das Programm ab.

    Wissenschaftsgala am 5. Oktober

    "Wir setzen starke Akzente in der Vermittlungsarbeit", sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) in einem Pressegespräch in St. Pölten. Ziel sei es, Forschung auf einfache Art und Weise zu erklären. Ein neuer Comic soll insbesondere Kindern und Jugendlichen Wissenschaft und Forschung näherbringen und zeigen, welche Institutionen es in diesem Bereich in Niederösterreich gibt. Das Heft liegt nicht nur am Forschungsfest, sondern auch am Schiff MS Wissenschaft auf, das von 26. bis 29. September in Krems und von 30. September bis 3. Oktober in Tulln Station macht. Zu sehen ist die Ausstellung "Meere und Ozeane". Bei der Wissenschaftsgala am 5. Oktober in Grafenegg werden die diesjährigen Wissenschaftspreise vergeben.

    Das Land Niederösterreich investiert laut Mikl-Leitner jährlich 100 Millionen Euro in den Forschungsbereich. Damit liege das Bundesland hinter Wien auf Platz zwei. Jeder Euro sei hier gut investiert, betonte die Landeshauptfrau. (APA, 6.9.2017)

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