Breitbandbetreiber Open Fiber denkt an Börsengang

    5. September 2017, 14:31
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    Notierung in Mailand spätestens 2019

    Die Mailänder Breitbandbetreiber Open Fiber, Tochtergesellschaft des halbstaatlichen Stromversorgers Enel und der staatlichen Förderbank CDP, will an die Börse gehen. Das Unternehmen, das in Italien ein modernes Breitbandnetz mit der Fiber-to-the-home-Technologie (FTTH) installieren soll, will spätestens 2019 in Mailand an die Börse gehen, sagte CEO Tommaso Pompei.

    Interessenten

    Bis dahin soll die 2016 gegründete Gesellschaft die notwendige Dimension für den Börsengang erreicht haben. An der von Enel Open Fiber geplanten Breitbandstruktur sind Vodafone, Go Internet, Tiscali und der französische Unternehmer Xavier Niel mit seinem neu geplanten Mobilfunkbetreiber in Italien interessiert.

    Mit der FTTH-Technologie sollen bis 2020 drei Millionen Haushalte in den 29 größten Städten Italiens an das superschnelle Internet angeschlossen werden. Investitionen in der Höhe von 1,2 Mrd. Euro sind geplant. Italien hinkt dem restlichen Europa beim Breitband-Infrastruktursystem hinterher. Die Regierung will die Telekomunternehmen bei der Errichtung der notwendigen Infrastruktur unterstützen. (APA, 5.9.2017)

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