"Shadow of War": Aufregung um DLC-Verkauf für verstorbenen Entwickler

    5. September 2017, 12:00
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    Auf Mitgefühl folgte Kritik aufgrund "kleingedruckter" Ländereinschränkung – Warner reagiert

    Warner Brothers und Monoliths kommendes "Herr der Ringe"-Spiel "Middle-earth: Shadow of War" steht im Mittelpunkt Diskussion um einen Downloadinhalt (DLC), der zum Teil der Familie des an einem Gehirntumor verstorbenen Produzenten Michael Forgey zugute kommen soll.

    Spieler werden in der Lage sein, einen zusätzlichen Charakter, den Forthog Orc-Slayer, zu erwerben, der an Forgey angelehnt ist. 3,50 Dollar von dem 3,99 Dollar teurem DLC würden direkt an dessen drei Kinder und Ehefrau gehen.

    shadow of war
    Entwickler sprechen über den "Forthog Orc-Slayer"-DLC und den verstorbenen Kollegen Michael Forgey.

    Kritik wegen dem Kleingedruckten

    Die gut gemeinte Aktion, die von Forgeys Kollegen initiiert wurde, stieß in den vergangenen Tagen allerdings auch auf reichlich Kritik innerhalb der Branche, als sich herausstellte, dass nur die Einnahmen in einigen US-Bundesstaaten gespendet würden. Interessierte Fans und Medienvertreter stießen auf einen entsprechenden Passus im Kleingedruckten des Angebots.

    Daraufhin sah sich Hersteller Monolith zum Handeln gezwungen und scheint die Einschränkung einer aktuellen Stellungnahme nach nun aufgehoben zu haben. "Weder Warner Bros. Interactive Entertainment noch Monolith Productions werden von den Forthog-Orc-Slayer-DLC-Verkäufen profitieren, egal in welchem Land der DLC verkauft wurde", heißt es gegenüber der Seite Eurogamer. Weshalb man zuvor überhaupt eine Einschränkung auferlegt hatte, verriet man bisher allerdings nicht. (zw, 5.9.2017)

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      foto: forthog orc-slayer
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