Royaler Nachwuchs: Wetten auf Vornamen werden angenommen

    5. September 2017, 12:07
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    William und Kate werden zum dritten Mal Eltern – Geburt wohl im Frühjahr

    Das Ausbleiben einer royalen Besucherin hat am Montagvormittag bei einer Gruppe Nordlondoner Kleinkinder und deren Betreuerinnen für Enttäuschung gesorgt. Im Rest des Landes überwogen die positiven Gefühle, gibt es doch einen erfreulichen Grund für die kurzfristige Absage: Prinzessin Catherine erwartet ihr drittes Kind.

    Da sie an schwerer Übelkeit und Schwindelanfällen leidet, kann die 35-Jährige bis auf weiteres keine offiziellen Termine wahrnehmen. Königin Elizabeth II zeigte sich "entzückt" von der Aussicht auf ihr sechstes Urenkelkind, Premierministerin Theresa May sandte dem Prinzenpaar Glückwünsche.

    foto: ap photo/lefteris pitarakis
    George, der älteste Sohn von William und Kate, wurde am 22. Juli 2013 geboren.

    Wetten auf den Namen

    Eigentlich hatte die Herzogin von Cambridge am Montagvormittag eine Kinderbetreuungsstätte im Londoner Stadtteil Hornsey besuchen wollen. Der kurzfristigen Absage folgten Spekulationen über den Grund, bis der Kensington-Palast gegen Mittag die Nachricht vom neuen Königskind bekanntgab.

    Schon wenig später konnte man bei den Londoner Buchmachern auf den Namen wetten: Frühe Favoriten sind Alice und Victoria sowie Arthur und Henry.

    foto: ap photo/kirsty wigglesworth
    Charlotte, das zweite Kind von William und Kate, kam am 2. Mai 2015 zur Welt.

    Schwangerschaftserbrechen

    Der Schwangeren hingegen dürfte die Namensfrage noch herzlich egal sein. Zu ihrem Leidwesen kennt Prinzessin Kate das unstillbare Schwangerschaftserbrechen (Hyperemesis gravidarum) von den beiden vorhergegangenen Gelegenheiten. Beim ersten Mal musste sich die Gattin von Prinz William im Dezember 2012 deshalb sogar einige Tage im Krankenhaus behandeln lassen.

    Diesmal bleibt die mittlerweile erfahrene Mutter einfach ein wenig zu Hause im Kensington-Palast. Da das unangenehme, aber selten wirklich gefährliche Syndrom normalerweise im ersten Schwangerschaftsdrittel auftritt, dürfte der Geburtstermin im Frühjahr liegen.

    foto: john stillwell/pool via ap
    Charlottes voller Name ist Charlotte Elizabeth Diana, wobei der dritte Name an die verstorbene Lady Di, die Großmutter der Kleinen, erinnert.

    Auslandsreise wohl ohne Kate

    Gerade erst hat das Prinzenpaar die Gedenkfeiern zum 20. Todestag von Williams Mutter Diana absolviert, im war eine weitere Auslandsreise geplant, die an den Erfolg des Besuchs in Polen und Deutschland im Juli anknüpfen sollte.

    Dieser Strapaze wird sich die Prinzessin nun nicht aussetzen wollen, wenn auch ihre beiden bisherigen Schwangerschaften nach den anfänglichen Turbulenzen reibungslos verliefen.

    foto: reuters/crown copyright/handout
    Die Geburt der royalen Babys wurde immer mit weltweitem Aufsehen begleitet. Im Bild die Crew der HMS Lancaster, die William und Kate zur Geburt ihrer Tochter gratuliert.

    Umzug nach London

    Das Geschwister für den im Juli 2013 geborenen Prinzen George und seine knapp zwei Jahre jüngere Schwester Charlotte macht in einer Umbruchsphase der jungen Familie auf sich aufmerksam.

    Gerade erst ist das herzogliche Kleeblatt aus der Abgeschiedenheit der ostenglischen Grafschaft Norfolk in den Palast umgezogen, wo William in den 1980er-Jahren selbst aufwuchs.

    foto: ap photo/lefteris pitarakis, file
    Ein Stadtschreier macht traditionell auf die Geburt der royalen Babys aufmerksam.

    George wird eingeschult

    Prinz George, nach Großvater Charles, 68, und Vater William, 35, Dritter der Thronfolge, soll noch in dieser Woche seine ersten Schritte in der Vorschulklasse einer exklusiven Londoner Privatschule machen.

    Dabei wird ihn die Mutter nun womöglich ebenso wenig begleiten können wie die zweijährige Charlotte bei ihren ersten Terminen in einem Kindergarten in der Nähe des Palastes.

    foto: christian charisius/pool photo via ap
    Bald sind die vier zu fünft.

    William als Vollzeit-Royal

    Freilich hat sich auch Prinz William wie die meisten seiner Altergenossen von Anfang an intensiv an der Kinderbetreuung beteiligt. Der ausgebildete Pilot eines Rettungshubschraubers gab diesen Sommer seinen Beruf auf, um endgültig als Vollzeit-Royal seinen Mann zu stehen – Großmutter Elizabeth, 91, will in Zukunft deutlich kürzer treten, ihr Mann Philip, 96, hat sich sogar weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

    Am Montag begleitete der Prinzgemahl seine Gattin aber zur Eröffnung der neuen Straßenbrücke über den schottischen Firth of Forth bei Edinburgh. (Sebastian Borger aus London, 5.9.2017)

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