Halbdistanz-Triathlon in Podersdorf: Noch zwei Tri-Premieren

Blog6. September 2017, 07:48
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Vom Wind, von Wellen und vom Wasserwandern. Aber auch vom großartigen Gefühl, Dinge zu schaffen: beim Halbdistanz-Triathlon in Podersdorf

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foto: thomas rottenberg

Eines vorneweg: Ja, ich bin dann gewandert. Aber das, das hatte man mir schon vorher gesagt und das hörte und las ich auch danach immer wieder, ist eben Podersdorf: Der Neusiedler See ist das Gegenteil von tief. Wenn hier der Wind aus Nordwest weht, kommen die Wellen so rasch, dass das Kopfheben zum Orientieren beim Schwimmen fast sinnlos ist. Also steht man auf und schaut – und stellt staunend fest, dass dort, wo das Hauptfeld ist, dem man durch einen Start ganz hinten ganz außen ausweichen wollte, alle stehen. Und gehen. Wenn man sich dann – brav und willig – wieder ins Wasser wirft und versucht, gegen Wind und Wellen und blind durch das Schlammwasser zu kraulen, knallt man nach fünf Zügen auf den oder die, der oder die da vor einem gerade steht. Und geht. Wird von einer Gruppe Geher einfach zur Seite geschoben. Oder von den Wellen auf die nächsten Geher gedrückt: Irgendwann pfeift man dann drauf. Steht auf – und geht selbst.

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