"Frostpunk" vorgestellt: "Sim City" mit Hungersnot und Kinderarbeit

4. September 2017, 12:05
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Inmitten einer extremen Eislandschaft erwarten Spieler schwere Entscheidungen

Nach der Erstankündigung im vergangenen April haben die Entwickler des Aufbaustrategiespiels "Frostpunk" nun erstmals Gameplay-Eindrücke veröffentlicht. Wie in "Sim City" gilt es, eine Stadt zu errichten und weiterzuentwicklen. Der große Unterschied: In "Frostpunk" findet die Besiedelung in Mitten einer extremen Eislandschaft statt, die von Beginn an dramatische Entscheidungen von den Spielern und deren Bevölkerung abverlangt.

Harte Entscheidungen

Aufgrund der Ressourcenknappheit und der widrigen Bedingungen müsse man sich im Zuge der laufenden Expansion beispielsweise entscheiden, ob man Kinderarbeit einstellt und dafür das Überleben der gesamten Stadt riskiert. Oder, ob man künftig warmes Essen verteilt und dafür das industrielle Wachstum einschränkt. Diese moralische Zwickmühle bildet den Kern des Spiels.

Fans des Entwicklers 11 bit Studios wird die schwere Kost bekannt vorkommen: Bereits im Antikriegsspiel "This War of Mine" wurden Spieler vor ähnliche Situationen gestellt.

11 bit studios
Gameplay-Trailer zu "Frostpunk"

Expeditionen in die Kälte

Der erste Gameplay-Trailer enthüllt eine weitere Spielmechanik: Außerhalb der Stadtgrenzen wird man in der eisigen Kälte Sonderziele ansteuern können. Was Spieler an diesen Orten erwartet, bleibt abzuwarten. Ziemlich sicher jedoch, wird eine derartige Expedition nicht konsequenzlos bleiben.

Erscheinen soll "Frostpunk" noch dieses Jahr für Windows-PC. (zw, 4.9.2017)

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