US-IT-Konzerne gesammelt gegen Vorhaben von Trump

    1. September 2017, 14:47
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    US-Präsident will DACA-Programm aussetzen – 300 Unternehmen dagegen

    US-Präsident Donald Trump hat aktuell mit ordentlich Gegenwind aus US-IT-Branche zu kämpfen. Grund hierfür ist Trumps Vorhaben das sogenannte DACA-Programm aufzukündigen. Dieses sieht vor, dass Menschen, die als Kind illegal in die USA eingereist sind, im Land bleiben und arbeiten zu dürfen. Voraussetzung ist, dass regelmäßig eine Genehmigung eingeholt wird. 800.000 Menschen sind davon aktuell betroffen. In den USA werden sie "Dreamers" ("Träumer") genannt.

    IT-Konzerne mit dabei

    Facebook-Chef Mark Zuckerberg setzt sich mit dem Portal FWD.us seit längerem für diese Menschen ein. Apple, Netflix, LinkedIn, Google und weitere 300 Firmen haben sich dieser Initiative nun angeschlossen. Gemeinsam fordern sie, dass das Programm fortgeführt wird, da die "Träumer vital für die Zukunft der Unternehmen und der Wirtschaft sind". Mit einem Brief an den US-Präsidenten wollen sie nun, dass er das Wahlversprechen doch nicht umsetzt.

    Das Posting von Zuckerberg.

    Entscheidung bereits heute

    Am Freitag will Trump über die Fortführung des Programms entscheiden. Auf Facebook betonte Zuckerberg unterdessen noch einmal, wieso die "Träumer" ihm so wichtig sind. Diese hätten laut dem milliardenschweren Facebook-CEO eine besondere Liebe für die USA, weil sie es nicht für selbstverständlich halten würden, in dem Land zu leben. Sie würden laut Zuckerberg einzig diesem Land und der Gemeinschaft dienen wollen und verdienen diese Chance auch, so der Vater von mittlerweile zwei Kindern. (red, 01.09.2017)

    • Die US-IT-Konzerne wollen verhindern, dass Trump das DACA-Programm beendet.
      foto: getty/michael b.

      Die US-IT-Konzerne wollen verhindern, dass Trump das DACA-Programm beendet.

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