Unsichere Herzschrittmacher: Bisher kein Hack-Fall bekannt

    Video1. September 2017, 12:56
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    Ages: Update reine Sicherheitsmaßnahme, nur bestimmte Gerätetypen betroffen

    Die US-Firma Abbott hat Herzschrittmacher des heuer übernommenen Herstellers St. Jude Medical wegen mangelnder Cybersicherheit zu einem Update zurückgerufen. Wie viele Patienten in Österreich betroffen sind, kann die Ages aufgrund des Datenschutzes nicht beziffern. Man betonte am Freitag, dass derzeit kein Hack-Fall bekannt sei, es handle sich um eine reine Sicherheitsmaßnahme.

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    "In der Realität ist nichts passiert"

    "Es sind außerdem nur bestimmte Gerätetypen, vor allem jene, die mit dem System Merlin at home kommunizieren, betroffen", sagte Reinhard Berger vom Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen. "In der Realität ist nichts passiert", so Berger. Er rät Patienten zur Überprüfung des Gerätetyps und bei Bedarf zur Kontaktaufnahme mit dem Krankenhaus oder dem behandelnden Arzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

    Allein in den USA sind 465.000 Patienten betroffen, informierte die dortige Arzneimittelbehörde FDA Anfang der Woche. Für Österreich lagen der Ages keine Zahlen vor, weil hier der Datenschutz anders geregelt ist. Ärzte und Krankenhäuser sind aufgerufen, betroffene Patienten zu kontaktieren. (APA, 1.9.2017)

    • Bislang gab es noch keinen Fall eines gehackten Herzschrittmachers.
      foto: st. jude medical

      Bislang gab es noch keinen Fall eines gehackten Herzschrittmachers.

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