IFA-Große Firmen in Deutschland nutzen mehr "Big Data" als kleine

    1. September 2017, 11:27
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    17 Prozent der großen Firmen bereiten große Datenmengen für Analysen auf

    In Deutschland nutzen große Unternehmen öfter "Big Data" als kleinere Firmen. Insgesamt rund sechs Prozent der Betriebe mit mindestens zehn Beschäftigten taten dies 2015, wie das Statistische Bundesamt am Freitag zur Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin mitteilte.

    Unter Big Data-Analysen versteht man Konzepte, Verfahren, Technologien und Softwareanwendungen, mit deren Hilfe Unternehmen große Datenmengen aus eigenen und externen Quellen für Analysen aufbereiten. Vor allem dank neuer und leistungsstarker IT-Lösungen versuchen die Firmen, die wachsende Datenflut in den Griff zu bekommen.

    Je größer, desto mehr "Big Data"

    Bei Großunternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten nutzten 17 Prozent "Big Data", bei mittelgroßen Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) lag der Anteil bei neun Prozent. Kleine Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte) griffen auf die Technik noch seltener (fünf Prozent) zurück. Bei knapp zwei Drittel der Unternehmen setzte das eigene Personal die "Big Data"-Analysen um, 39 Prozent (Mehrfachnennungen möglich) nutzten externe Dienstleister. Vergleichswerte aus früheren Jahren gibt es nicht, da das Statistikamt diese Daten erstmals bei Firmen abfragte. (Reuters, 01.09.2017)

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