Große Firmen in Deutschland nutzen mehr Big Data als kleine

    1. September 2017, 10:49
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    Insgesamt nutzen sechs Prozent diese Technologie, bei Großunternehmen sind es 17 Prozent

    Berlin – In Deutschland nutzen große Unternehmen öfter Big Data als kleinere Firmen. Rund sechs Prozent der Betriebe mit mindestens zehn Beschäftigten taten das 2015, teilte das deutsche Statistische Bundesamt am Freitag anlässlich der Internationalen Funkausstellung in Berlin mit. Unter Big-Data-Analysen versteht man Konzepte, Verfahren, Technologien und Softwareanwendungen, mit denen Unternehmen große Datenmengen aus eigenen und externen Quellen für Analysen aufbereiten. Vor allem dank neuer und leistungsstarker IT-Lösungen versuchen die Firmen die wachsende Datenflut in den Griff zu bekommen.

    Bei Großunternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten nutzten 17 Prozent Big Data, bei mittelgroßen Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) sind es neun Prozent. Kleine Unternehmen (zehn bis 49 Beschäftigte) greifen auf die Technik noch seltener (fünf Prozent) zurück. Bei knapp zwei Drittel der Unternehmen setzte das eigene Personal die Big-Data-Analysen um, 39 Prozent (Mehrfachnennungen möglich) nutzten externe Dienstleister. Vergleichswerte aus früheren Jahren gibt es nicht, da das Statistikamt diese Daten erstmals bei Firmen abfragte. (Reuters, 1.9.2017)

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      foto: reuters
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