Zuerst Leihe, dann 180 Millionen Euro für Mbappe

    31. August 2017, 19:49
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    Paris Saint-Germain holt nach Neymar auch Kylian Mbappe vom AS Monaco. Damit kann der Stürmer nächstes Jahr zum zweitteuersten Spieler der Fußballgeschichte werden

    Paris – Der Wechsel des französischen Fußball-Supertalents Kylian Mbappe von Meister AS Monaco zu Paris Saint-Germain ist perfekt. Wie beide Clubs am Donnerstagabend bestätigten, leiht der Vizemeister den 18-Jährigen nach dem Rekordtransfer von Neymar zunächst für ein Jahr aus. Danach gibt es die Option auf einen Vierjahresvertrag bis Sommer 2022. Im Gespräch ist eine Ablöse von 180 Millionen Euro.

    Diese wird laut französischen Medienberichten fällig, wenn die Pariser auch 2018/19 in der Ligue 1 spielen, wovon auszugehen ist. Mit diesem Leihvertrag und der praktisch fixen Transferklausel im kommenden Jahr umgeht der von Besitzern aus Katar kontrollierte Hauptstadt-Club zusätzliche Probleme mit dem Financial Fairplay der UEFA, nachdem Anfang August bereits der Brasilianer Neymar um 222 Millionen vom FC Barcelona geholt worden war.

    Jung-Nationalspieler Mbappe, der nun die Nummer zwei in der Liste der teuersten Transfers der Geschichte ist, stammt aus der Banlieue Bondy aus dem Department Seine-Saint-Denis, das unmittelbar östlich von Paris liegt. "Ich komme mit viel Stolz zu Paris Saint-Germain", erklärte Mbappe in einer Vereinsmitteilung. "Alle Jugendlichen aus der Region Paris träumen oft davon, das blaurote Trikot zu tragen und die einmalige Atmosphäre im Prinzenpark-Stadion zu genießen."

    Mbappe hat trotz seines jungen Alters bereits 60 Profi-Einsätze für Monaco absolviert und kam dabei auf 27 Tore sowie 16 Vorlagen. In der vergangenen Saison, in der Monaco neben dem nationalen Titel auch noch ins Champions-League-Halbfinale eingezogen war, absolvierte er 44 Pflichtspiele (26 Tore) für die Monegassen. In Paris soll der Teenager pro Saison 18 Millionen Euro netto verdienen. (APA, 31.8.2017)

    • Paris Saint-Germain hat unendlich viel Geld. Mit Kylian Mbappe wurde der zweite abstrakte Transfer realisiert.
      foto: apa/afp/franck fife

      Paris Saint-Germain hat unendlich viel Geld. Mit Kylian Mbappe wurde der zweite abstrakte Transfer realisiert.

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