Im Vorjahr haben sich 930 Österreicher beim Wandern verletzt

    24. August 2017, 11:05
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    Wanderer überschätzen häufig ihr Können, die Anforderungen auf der Strecke werden dagegen oft unterschätzt

    Insgesamt 930 Österreicherinnen und Österreicher haben sich nach Angaben des Versicherungsunternehmens Uniqa im Jahr 2016 bei Wanderungen verletzt. Die Anzahl der Wanderunfälle steige seit Jahren, so Vorstand Peter Eichler. "Grund ist wohl in vielen Fällen eine schlechte Ausrüstung und unzureichende Vorbereitung."

    Ausrutschen, Umknicken und Stolpern sind laut einer Untersuchung von Forschern rund um Sportwissenschafter Martin Faulhaber von der Uni Innsbruck aus dem Jahr 2016 die häufigsten Gründe für Verletzungen und Todesfälle. Ohne richtige Ausrüstung, vor allem angemessenes Schuhwerk, sollte sich niemand in die Berge wagen, warnte Eichler. "Wer größere Touren vorhat und mehr als 15 Kilometer zurücklegen möchte, sollte sich darauf vorbereiten und schon im Vorfeld mehrere Wanderungen in der Ebene machen."

    Sportler haben elastischere Bänder und eine besser ausgeprägte Muskulatur. Das könne einen Unfall glimpflicher ausgehen lassen. "Schon alleine dadurch, dass man besser trainiert ist, nicht so schnell müde und damit unachtsamer wird, reduziert man die Unfallgefahr." (APA, red, 24.8.2017)

    • Schlechte Ausrüstung ist die häufigste Ursache für Unfälle. Vor allem in den Bergen sind gute Wanderschuhe ein Muss.
      foto: istock

      Schlechte Ausrüstung ist die häufigste Ursache für Unfälle. Vor allem in den Bergen sind gute Wanderschuhe ein Muss.

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