Ehemalige ÖVP-Kultursprecherin Cordula Frieser verstorben

    23. August 2017, 17:46
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    Gebürtige Kärntnerin und Wahlsteirerin sorgte unter anderem mit ihrer Forderung nach Intelligenztests für Abgeordnete für Aufsehen

    Wien/Graz – Cordula Frieser saß für ihre Wahlheimat Graz, wo sie ab 1968 lebte, fast 20 Jahre lang, von 1986 bis 2004, im Nationalrat und war auch Kultursprecherin ihrer Partei. Sie war eine Gründerin der Initiative "Stopp der Gesetzesflut", forderte Intelligenztests für Abgeordnete und die Reduzierung der Mandatare im Hohen Haus von 183 auf 100.

    ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka zeigte sich vom Tod der 67-Jährigen in einer Aussendung am Mittwoch betroffen: "Mit Cordula Frieser verlieren wir eine Frau, die viele Menschen mit Sachverstand und ihrer außergewöhnlichen Persönlichkeit für sich gewinnen konnte."

    Nach ihrem Leben als Parlamentariern arbeitete Frieser als Steuerberaterin und Autorin von Benimm-Ratgebern. Sie gründete auch eine Firma für Benimm-Coaches mit. (red, 23.8.2017)

    • Cordula Frieser, hier bei einem Interviewtermin mit dem STANDARD 2003.
      foto: christian fischer

      Cordula Frieser, hier bei einem Interviewtermin mit dem STANDARD 2003.

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