Cold Brew Coffee: Kaffeetschi

    28. August 2017, 09:37
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    20 Stunden lässt Amar Cavic seinen Cold Brew Coffee ziehen, bevor er ihn in Flaschen füllt

    Die Mär, dass kalter Kaffee schön machen soll, hält sich hartnäckig, wenngleich kaum jemand weiß, warum das so ist. Ursprünglich stammt die Redewendung aus der Zeit, als man noch Perücke trug und das Gesicht mit massenhaft schlechter Schminke verdeckte. Der Dampf von heißem Kaffee hätte damals zum sprichwörtlichen Gesichtsverlust geführt.

    Heute trinkt man kalten Kaffee nicht mehr aus reiner Eitelkeit, sondern weil er – richtig gemacht – köstlich schmeckt. Das haben auch einige Hipster-Röstereien und Coffeeshops erkannt, die seit einiger Zeit kalt gebrauten Kaffee feilbieten.

    Amar Cavic, der in der Kaffeerösterei seines Vaters aufwuchs, produziert hochwertigen Cold Brew Coffee und lässt dafür frisch geröstete und gemahlene Hochland-Arabica-Bohnen rund 20 Stunden in kaltem Wasser ziehen.

    Das Ergebnis ist ein eiskaltes Erfrischungsgetränk mit klassischem Kaffeegeschmack, aber wesentlich weniger Sauer- und Bitterstoffen. Dank nussig-schokoladiger Aromen kann man "Kaffeetschi" problemlos pur trinken. Der kalte Kaffee schmeckt aber auch mit Milch oder als Cocktail mit etwas Gin und Tonic auf Eis. (Alex Stranig, RONDO, 25.8.2017)

    • "Kaffeetschi", 200 ml, um 2,69 Euro bei Interspar
      foto: hersteller

      "Kaffeetschi", 200 ml, um 2,69 Euro bei Interspar

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