Nokia will mit Smartphones zurück an die Weltspitze

    19. August 2017, 16:32
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    "Unser Ziel ist es, innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre wieder zu den Top-3 Smartphone-Herstellern zu gehören"

    Der einstige Handy-Weltmarktführer Nokia will mit Smartphones zurück an die Weltspitze und die Platzhirsche Apple und Samsung angreifen. "Unser Ziel ist es, innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre wieder zu den Top-3 Smartphone-Herstellern zu gehören", sagte der Chef des Namensrechte-Inhabers und Herstellers HMD Global, Florian Seiche, der Zeitung "Welt am Sonntag".

    Gemeinsam mit Foxconn soll es möglich werden

    Derzeit belegen Samsung aus Südkorea, der US-Riese Apple und der chinesische Huawei-Konzern die ersten drei Ränge im Smartphone-Markt. "Zusammen mit Foxconn und unserer Marke können wir das schaffen", sagte der Deutsche Seiche. Mit dem Auftragsfertiger Foxconn, der auch zahlreiche Apple-Geräte produziert, war HMD eine strategische Partnerschaft eingegangen. Nokia galt einst als Weltmarktführer bei Handys. Dem finnischen Unternehmen gelang jedoch nicht der Anschluss an denSmartphone-Markt, der maßgeblich von Apples iPhone eingeläutet wurde.

    Profitabler Handel mit Billig-Telefonen

    HMD produziert auch einfache und günstige Mobiltelefone für Länder mit geringer Kaufkraft. Dieses Geschäft sei profitabel, sagte Seiche. "Solange wir das Smartphone-Geschäft hochfahren, finanzieren diese Feature Phones einen Großteil unseres Geschäfts." Die günstigeren Handys seien zudem ein "Sprungbrett für den späteren Umstieg auf ein Nokia-Smartphone".

    Tablets und Wearables momentan kein Thema

    Tablets und sogenannte Wearables wie Smartwatches will HMD zunächst nicht anbieten. "Wir konzentrieren uns erst einmal darauf, unsere Smartphone-Auswahl komplett zu bekommen und einiges an Zubehör anzubieten. Wenn wir in drei bis fünf Jahren zu den Top-Smartphone-Herstellern im Markt gehören wollen, müssen wir uns fokussieren", sagte Seiche. (APA, 19.08.2017)

    • Nokia will es wieder wissen. Geändert hat sich bei der Firma mittlerweile viel.
      foto: reuters

      Nokia will es wieder wissen. Geändert hat sich bei der Firma mittlerweile viel.

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