Olympisch sprinten: Als Triathlon-Rookie in Gerasdorf

Blog17. August 2017, 08:00
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Von einer Premiere samt versemmeltem Schwimmpart, verlorenem und wiedergefundenem Chip und der Kunst, sich Schönes (fast) selbst schlechtzureden

Vom Marchfeld-Triathlon, der seit heuer Gerasdorf-Triathlon heißt. Von einer Premiere, einem versemmelten Schwimmpart, einem verlorenen und wiedergefundenen Chip – und der Kunst, sich Schönes (fast) selbst schlechtzureden

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foto: thomas rottenberg

In Wirklichkeit ist es ja absurd. Weil ich danach war, was nicht zu sein mein Vorsatz gewesen war. Enttäuscht nämlich. Denn dass ich wohl eher nicht nur nicht gewinnen würde, sondern – ganz im Gegenteil – froh sein könnte, überhaupt zu starten und durchzukommen, war schon davor festgestanden. Und der olympische Plan gewesen: Dabeisein würde genug und alles sein. "Finishen" sei keine Bedingung. Das Sammeln von Erfahrungen und Eindrücken schon. Spaß haben war die oberste Prämisse.

Erstens, weil es ein "First" sein würde. Zweitens, weil es um nix geht. Drittens, weil ich nicht ganz gesund war: Nur ein Vollidiot geht – auch wenn die Ärztin es abnickt – kurz nach einer fiebrigen Grippe auf 100 Prozent.

Trotzdem: Als ich vergangenen Sonntag in Gerasdorf im Ziel stand, war ich sauer, enttäuscht und frustriert: Ich hatte das Ding vergeigt. Meinen ersten Triathlon. Weil … Aber der Reihe nach.

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