25 ÖFB-Legionäre in der deutschen Bundesliga

16. August 2017, 11:33
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Österreich stellt vor Schweiz und Frankreich größtes Ausländer-Kontingent – Dazu Hasenhüttl und Stöger als Trainer

Berlin/Wien – 25 österreichische Fußballer stehen vor dem Saisonstart am Freitag in den Kadern der deutschen Bundesliga-Clubs – mehr als jemals zuvor. Mit 25 Legionären stellt Österreich in der Liga des Weltmeisters überhaupt das größte Kontingent. Die Schweiz, vor der vergangenen Saison noch Spitzenreiter, bringt es als Nummer zwei auf 23 Spieler, Frankreich auf 22.

Die Österreicher-Armada im deutschen Oberhaus ist diesen Sommer noch einmal deutlich größer geworden – etwa durch die Transfers der Salzburger Meisterkicker Konrad Laimer und Valentino Lazaro zu RB Leipzig bzw. Hertha BSC Berlin. Dazu kommen der von Real Madrid an Freiburg verliehene U21-Teamkapitän Philipp Lienhart oder der von Meister Bayern München in den Profikader hochgezogene Tiroler Marco Friedl als neue Gesichter.

Auch der Wiederaufstieg von Hannover 96 mit Routinier Martin Harnik und Reservetorhüter Samuel Sahin-Radlinger trägt seinen Teil zum Zuwachs bei. Die größte Österreicher-Delegation stellt der FC Augsburg mit den Verteidigern Martin Hinteregger und Kevin Danso, Georg Teigl sowie Neo-Stürmer Michael Gregoritsch. Dahinter folgen Vizemeister RB Leipzig, 1899 Hoffenheim, Schalke 04 und Bayer Leverkusen mit je drei ÖFB-Legionären.

Trio auf Schalke, Trio bei Bayer

Bei Leipzig sind es neben Laimer die Ex-Salzburger Marcel Sabitzer und Stefan Ilsanker, bei Champions-League-Qualifikant Hoffenheim die Neuzugänge Florian Grillitsch und Robert Zulj sowie Youngster Stefan Posch. Schalke hat neben Guido Burgstaller und Alessandro Schöpf zuletzt Michael Langer als dritten Keeper verpflichtet. Bei Leverkusen war das ÖFB-Trio Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic und Ramazan Özcan beim Cup-Auftakt am Freitag nur Ersatz.

ÖFB-Star David Alaba kam nach einer leichten Verletzung bei Bayern München zuletzt im Cup bereits zu einem Kurzeinsatz. ÖFB-Regisseur Zlatko Junuzovic verpasste den Cup-Start wegen Achillessehnenproblemen, ist aber nach Transerspekulationen ebenfalls in der Liga geblieben. Der Vertrag des 29-Jährigen bei Werder Bremen, wo mit Florian Kainz ein weiterer Landsmann beschäftigt ist, läuft nach dieser Saison aus. Flügelspieler Karim Onisiwo agiert weiter für Mainz.

Zu den 25 österreichischen Spielern kommen zwei Trainer, die sich nicht nur einen guten Namen gemacht, sondern ihre Clubs auch ins internationale Geschäft geführt haben. Ralph Hasenhüttl startet mit Leipzig im September in der Champions League, Peter Stöger mit dem 1. FC Köln als Ligafünfter in der Europa League. Für den Red-Bull-Club aus Leipzig wird es die Europacup-Premiere, für Köln der erste internationale Auftritt seit 1992. (APA, 16.8.2017)

Überblick über die österreichischen Spieler und Trainer in der deutschen Bundesliga vor Saisonstart am Freitag:

Österreichische Spieler (25):

David Alaba (Bayern München – 25 Jahre/Vertrag bis 2021)

Marco Friedl (Bayern München – 19 Jahre/Vertrag bis 2021)

Stefan Ilsanker (RB Leipzig – 28 Jahre/Vertrag bis 2020)

Konrad Laimer (RB Leipzig – 20 Jahre/Vertrag bis 2021)

Marcel Sabitzer (RB Leipzig – 24 Jahre/Vertrag bis 2021)

Florian Grillitsch (1899 Hoffenheim – 22 Jahre/Vertrag bis 2021)

Stefan Posch (1899 Hoffenheim – 20 Jahre/Vertrag bis 2020)

Robert Zulj (1899 Hoffenheim – 25 Jahre/Vertrag bis 2020)

Valentino Lazaro (Hertha BSC Berlin – 21 Jahre/vorerst leihweise von Salzburg)

Philipp Lienhart (SC Freiburg – 21 Jahre/leihweise von Real Madrid)

Zlatko Junuzovic (Werder Bremen – 29 Jahre/Vertrag bis 2018)

Florian Kainz (Werder Bremen – 24 Jahre/Vertrag bis 2020)

Guido Burgstaller (Schalke 04 – 28 Jahre/Vertrag bis 2020)

Michael Langer (Schalke 04 – Torhüter, 32 Jahre/Vertrag bis 2019)

Alessandro Schöpf (Schalke 04 – 23 Jahre/Vertrag bis 2019)

Julian Baumgartlinger (Bayer Leverkusen – 29 Jahre/Vertrag bis 2020)

Aleksandar Dragovic (Bayer Leverkusen – 26 Jahre/Vertrag bis 2021)

Ramazan Özcan (Bayer Leverkusen – Torhüter, 33 Jahre/Vertrag bis 2019)

Kevin Danso (FC Augsburg – 18 Jahre/Vertrag bis 2021)

Michael Gregoritsch (FC Augsburg – 23 Jahre/Vertrag bis 2022)

Martin Hinteregger (FC Augsburg – 24 Jahre/Vertrag bis 2018)

Georg Teigl (FC Augsburg – 26 Jahre/Vertrag bis 2020)

Karim Onisiwo (FSV Mainz – 25 Jahre/Vertrag bis 2019)

Marthin Harnik (Hannover 96 – 30 Jahre/Vertrag bis 2019)

Samuel Sahin-Radlinger (Hannover 96 – Torhüter, 24 Jahre/Vertrag bis 2019)

Österreichische Trainer (2):

Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig – 50 Jahre/Vertrag bis 2019)

Peter Stöger (1. FC Köln – 51 Jahre/Vertrag bis 2020)

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  • Guido Burgstaller will an eine erfolgreiche Vorjahres-Saison auf Schalke anschließen.
    foto: reuters/schmidt

    Guido Burgstaller will an eine erfolgreiche Vorjahres-Saison auf Schalke anschließen.

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