Rapid fordert Strafe für Austria-Vorstand Kraetschmer

    14. August 2017, 16:59
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    Derby der Geschäftsführung: Rapid-Präsident Krammer schaltet die Ethik-Kommission der Bundesliga ein wegen violetter Kritik an gewaltsamen Rapid-Fans

    Wien – Das letzte Wiener Derby ist zwar nur noch in kleinen Resten im durch Smartphones verkümmerten Kurzzeitgedächtnis vorhanden. Das Match zwischen Rapid und Austria geht aber trotzdem abseits des Rasens weiter. Rapid hat nach den Aussagen von Austria-Finanzvorstand Markus Kraetschmer zu den Vorfällen im Derby die Ethik-Kommission der Bundesliga eingeschaltet. Rapid-Präsident Michael Krammer bestätigte das in einem Sky-Interview nach dem Spiel gegen die Admira.

    Kraetschmer hatte nach dem Derby im TV-Interview gesagt, dass sich das Problem mit den Rapid-Fans nicht verbessert habe. Die Liga müsse versuchen, entsprechende Maßnahmen zu setzen. Krammer sagte, dass Kraetschmer, der auch als Bundesliga-Vizepräsident tätig ist, solche Aussagen in dieser Funktion nicht tätigen dürfe. Damit könne er den Strafsenat der Bundesliga durch seine Äußerungen beeinflussen.

    Markus Kraetschmer ließ zur Causa nur folgendes Statement raus: "Wieder nur ein Versuch von Rapid, von den eigenen Problemen abzulenken." Austria-Präsident Wolfgang Katzian: "Wir kümmern uns nicht jeden Tag um das, was bei Rapid passiert." (red, 14.8.2017)

    • Derby der Geschäftsführung: Michael Krammer gegen Markus Kraetschmer.
      foto: apa/neubauer

      Derby der Geschäftsführung: Michael Krammer gegen Markus Kraetschmer.

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