Durchgesickert: Spielhersteller Blizzard sucht händeringend nach Entwicklerinnen

    15. August 2017, 09:42
    79 Postings

    Mit einer neuen Initiative will man zudem auch Minderheiten fördern

    Blizzard startet eine globale Initiative für "Vielfalt und Integration", die dafür sorgen soll, dass künftig mehr Frauen und Minderheiten angestellt werden. Ebenfalls angestrebt wird eine Verbesserung der Arbeitsatmosphäre innerhalb der Firma für diese Gruppen. Dies wurde in einer internen E-Mail weitergegeben, bevor sie dann bei Kotaku landete.

    Anteil der Frauen bei 21 Prozent

    21 Prozent der Angestellten sind Frauen – diese Zahl bestätigte ein Blizzard-Mitarbeiter. Zusätzlich würden sie die Firma weitaus schneller verlassen als Männer, was die Firma hinter "Overwatch" und Co. zum Handeln bewegte. Mit der neuen Initiative will Präsident und CEO Michael Morhaime allerdings keine Frauenquote schaffen, sondern viel mehr interessierte ermutigen, sich zu bewerben. Die Minderheiten machen 14 Prozent des Teams aus und sollen später im Jahr ebenfalls im neuen Programm gefördert werden.

    overwatch eu
    "Overwatch" Trailer

    Qualifizierte Frauen sollen vermehrt auf offene Posten hingewiesen werden: In Zusammenarbeit mit diversen Frauen-Vereinigungen (Bsp.: Girls Who Code) und Universitäten wird mehr Fokus auf "Frauen in Führungspositionen" gelegt und die Rekrutierung relativ früh begonnen. In der E-Mail wird eine interne LGBTQ-Gruppe erwähnt, die die Firma in monatlichen Sitzungen berät. Erst kürzlich wurde aber auch eine ähnliche Vereinigung zusammengeschlossen, bestehend aus Frauen verschiedener Positionen. Diese sollen Blizzard dabei unterstützen, eine attraktivere und angenehmere Atmosphäre für zukünftige weibliche Angestellte zu ermöglichen. (ke, 15.8.2017)

    • Artikelbild
      foto: overwatch | blizzard
    Share if you care.