Unklare Modellbezeichnungen von Apple im Visier von Verbraucherschützern

12. August 2017, 12:28
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Gewarnt wird aktuell vor iPad-Pro-Aktionen, bei denen ältere Generationen verkauft werden

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen stößt sich an den Bezeichnungen der Generationen für das iPad Pro. Apple nummeriert das Tablet mittlerweile nicht mehr, sondern betitelt es lediglich mit iPad Pro beziehungsweise iPad Mini. Händler Gravis hatte sich dieser schwammigen Bezeichnung zu Nutzen gemacht und hat kurzzeitig eine Aktion laufen gehabt, bei dem das "leistungsstärkste iPad aller Zeiten" beworben wurde.

Tablet aus dem Jahr 2015 als neueste Generation angepriesen

Das Problem dabei: Man erhielt nicht das Apple-Tablet aus dem Jahr 2017, sondern ein Modell von 2015. Nach Hinweis der Verbraucherzentrale wurde der Text abgeändert. Auf eBay gibt es allerdings weiterhin ältere iPads, die unter dem Deckmantel der neuesten Generation angeboten werden, in Puncto Innenleben aber bereits veraltet sind.

Ähnliches Problem auch bei iPod Touch und MacBooks

Doch nicht nur beim Apple-Tablet, sondern auch beim iPod-Touch oder MacBooks besteht das Problem. Die tatsächliche Generation lässt sich lediglich mit der Modellnummer feststellen. Interessierte sollten deshalb zwei Mal schauen und mittels der Nummer feststellen, welches Baujahr die Geräte haben. PC-Welt empfiehlt etwa die Website everymac.com, auf der mehr Informationen gelistet sind, sobald man die Modellnummer bereitstellt. (red, 12.08.2017)

  • iPad Pro ≠ iPad Pro. Verbraucherschützer warnen vor Aktionen rund um das Apple-Tablet, bei dem ältere Geräte verkauft werden.
    foto: getty/sull

    iPad Pro ≠ iPad Pro. Verbraucherschützer warnen vor Aktionen rund um das Apple-Tablet, bei dem ältere Geräte verkauft werden.

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