Fünftagewoche in chinesischen Spielzeugzeugfabriken

11. August 2017, 12:03
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Künftig soll in 28 Fabriken die Woche kürzer ausfallen

Wien – Die Arbeitswoche bei Zulieferfabriken der Spielzeugproduzenten Mattel, Disney und Hasbro wird künftig kürzer. Die Schweizer Nonprofit-Organisation Solidar Suisse konnte nach eigenen Aussagen gemeinsam mit China Labor Watch erreichen, dass die reguläre Arbeitswoche ab 2018 von sechs auf fünf Tage reduziert wird. Dadurch würden auch die Löhne der Arbeitenden steigen, weil Überstunden am Samstag besser als bisher vergütet würden.

Damit komme Bewegung in eine Branche, die von massiven Überstunden und schlechten Löhnen geprägt sei, heißt es bei Solidar Suisse. Das chinesische Arbeitsgesetz schreibt die 40-Stunden-Woche vor und für Überstunden am Wochenende müsse der doppelte Stundenlohn ausbezahlt werden.

Die neue Regelung betreffe insgesamt 28 Fabriken, die in China mit ICTI-Care, einem wichtigen Standard in der chinesischen Spielwarenproduktion, assoziiert seien. Man wolle nun genau hinschauen, ob und wie die Vorgaben umgesetzt würden. (red, 11.8.2017)

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