Neymar will 26-Millionen-Bonus einklagen

9. August 2017, 17:27
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Brasilianer will laut Medienbericht FIFA-Schiedsgericht einschalten

Fußball-Star Neymar will seinen Ex-Arbeitgeber FC Barcelona bei der FIFA verklagen. Der 222-Millionen-Neuzugang von Paris Saint-Germain bereite sich auf eine juristische Auseinandersetzung vor und wolle ein Schiedsgericht des Weltverbandes (FIFA) anrufen, berichtete das brasilianische Portal "GloboEsporte". Dabei geht es um eine Summe von 26 Millionen Euro.

Diese sollten Neymar und sein Vater, der auch sein Manager ist, 2016 für die mit Barcelona ausgehandelte Vertragsverlängerung bis 2021 als Prämie erhalten. Aus Sicht des FC Barcelona hat sich der Brasilianer aber nicht an die damals getroffene Absprachen gehalten. Neymar habe unter anderen zugesichert, vor dem 31. Juli 2017 mit keinem anderen Club zu verhandeln. Daher wollen die Katalanen diese Summe einbehalten, auch weil Neymar nur eines der fünf im Oktober 2016 vereinbarten Vertragsjahre in Barcelona gespielt hat.

Um den Rekordtransfer von Barcelona zu PSG zu ermöglichen, musste Paris die im Vertrag festgeschriebene Ausstiegsklausel ziehen und 222 Millionen Euro an Barcelona zahlen. (APA, 9.8.2017)

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