Stressgeplagte greifen eher zu ungesunden Snacks

    8. August 2017, 12:54
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    Wer Stress im Beruf hat, nascht zwischendurch häufiger Süßigkeiten. Das haben Psychologen in einer Studie herausgefunden

    Mannheim – Wie und von was ernähren sich Mitarbeiter an stressigen Arbeitstagen? Mit dieser Frage beschäftigten sich ein Arbeits- und Organisationspsychologen der Uni Mannheim in einer Studie, für die sie 247 berufstätige Menschen aus verschiedenen Organisationen zu ihren Arbeitsbedingungen und ihrem Essverhalten befragt haben.

    Das Ergebnis: Die Mitarbeiter greifen vor allem dann zu ungesunden Snacks wie Eis oder Schokoriegeln, wenn sie ihre schlechte Laune kompensieren möchten. Dieses Verhalten wird häufig durch hohe Arbeitsanforderungen und Stress im Beruf ausgelöst. "Müssen sie sich bei der Arbeit stark zusammenreißen, um ihre Aufgaben zu bewältigen, fällt es vielen Menschen schwerer, auch noch auf ungesunde Snacks zu verzichten", interpretiert Studienleiterin Sabine Sonnentag das Ergebnis.

    Zu Obst und anderen gesunden Snacks griffen die Teilnehmer hingegen eher an Tagen, an denen sie besonders auf ihre Gesundheit achten wollten. Was noch zählt: Berufstätigen dürfte es leichter fallen, auch an stressigen Tagen zu gesunden Snacks zu greifen, wenn eine gesunde Ernährungsweise im Unternehmen vorgelebt und vom Arbeitgeber gefördert wird. "Interessanterweise nimmt der Wunsch nach gesunder Ernährung nicht ab, nur weil man hohen Anforderungen ausgesetzt ist", so Sonnentag. (red, 8.8.2017)

    • Schaut zwar aus wie Obst, ist aber Zucker. Vor allem Stress befeuert die Lust auf ungesunde Häppchen zwischendurch, wie eine Studie gezeigt hat.
      foto: getty images/istockphoto

      Schaut zwar aus wie Obst, ist aber Zucker. Vor allem Stress befeuert die Lust auf ungesunde Häppchen zwischendurch, wie eine Studie gezeigt hat.

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