Zu wenig Lohn: Arbeiterkammer erstritt 4.800 Euro

8. August 2017, 10:52
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Der Mann bekam zu wenig Lohn, außerdem wurden keine Überstunden und keine Diäten ausbezahlt

Linz/Wien – Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat einem Hilfsarbeiter zu seinen Ansprüchen verholfen. Eine Leiharbeitsfirma musste ihm 4.805 Euro ausbezahlen, weil er drei Monate lang zu wenig Lohn, keine Überstunden und keine Diäten vergolten bekam. Als sein Urgieren beim Arbeitgeber nichts half, habe er sich an die AK gewandt, teilte diese am Dienstag mit.

Der Hilfsarbeiter machte die Firma mehrmals darauf aufmerksam, dass ihm laut Kollektivvertrag mehr Lohn zustehe. Der Chef ignorierte auch die gesetzlich festgelegte Auszahlung der Diäten und Überstunden. Nach drei Monaten hatte der Mann genug und beendete sein Arbeitsverhältnis mittels "berechtigten vorzeitigen Austritts wegen Entgeltvorenthaltung".

Arbeiterkammer klagte das Unternehmen

Dann wandte er sich an die AK, die das Unternehmen schließlich klagte, nachdem alle Zahlungsaufforderungen nichts geholfen hatten. Da die Firma inzwischen Konkurs angemeldet hatte, musste der Insolvenzentgeltfonds einspringen. Nach sieben Monaten kam der Arbeiter zu seinem Geld. (APA, 8.8.2017)

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