Außenhandel brummt kräftig: Export steigt um zehn Prozent

8. August 2017, 10:32
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Auch die Importe zogen zwischen Jänner und Mai um fast zehn Prozent an. Das Handelsbilanzdefizit betrug dennoch 1,9 Milliarden Euro

Wien – Der heimische Außenhandel floriert weiter. Von Jänner bis Mai stiegen sowohl die Einfuhren als auch die Ausfuhren um je fast zehn Prozent. Während es im April noch einen Dämpfer gab, zogen die Importe und Exporte im Mai deutlich an.

Österreich importierte im Mai Waren im Wert von 12,6 Milliarden Euro, ein Plus von 17,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ausfuhren betrugen 12,5 Milliarden Euro, 20 Prozent mehr als vor einem Jahr, geht aus Daten der Statistik Austria von Dienstag hervor.

In den ersten fünf Monaten stiegen die Einfuhren um 9,8 Prozent auf 61,1 Milliarden Euro. Die Ausfuhren von Waren erhöhten sich um 9,6 Prozent auf 59,2 Milliarden Euro. Da Österreich mehr Waren aus dem Ausland einführt als selbst ausführt, ergibt sich ein Handelsbilanzdefizit von 1,9 Milliarden Euro, nach 1,6 Milliarden Euro in der Vorjahresperiode. Arbeitstägig bereinigt erhöhten sich die Einfuhren um 8,3 Prozent und die Ausfuhren um 8,2 Prozent.

Importe aus der EU sind gestiegen

Aus den EU-Mitgliedsstaaten importierte Österreich von Jänner bis Mai Waren im Wert von 42,61 Milliarden Euro (+7,7 Prozent). Der Wert der in diese Länder exportierten Waren stieg kräftig um 10,3 Prozent auf 41,7 Milliarden Euro an. Das Handelsbilanzdefizit mit der EU belief sich auf 0,9 Milliarden Euro, nach 1,75 Milliarden Euro in der Vorjahresperiode.

Auch mit Drittstaaten ergab sich von Jänner bis Mai ein Handelsbilanzdefizit von einer Milliarde Euro. Österreich importierte aus Drittstaaten Waren im Wert von 18,46 Milliarden Euro (+15,2 Prozent). Bei den Exporten gab es einen Zuwachs von 8,2 Prozent auf 17,46 Milliarden Euro. (APA, 8.8.2017)

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