Pensionistin in Leonding überfallen: Fünf Schuldsprüche

7. August 2017, 18:23
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Strafen zwischen vier und siebeneinhalb Monaten – Urteile nur in einem Fall rechtskräftig

Linz – Ein Prozess nach einem Überfall in Leonding, bei der eine inzwischen 79-Jährige und ein Mitbewohner in ihrer Wohnung gefesselt und ausgeraubt wurden, hat am Montag im Landesgericht Linz mit Strafen zwischen vier und siebeneinhalb Jahren Haft geendet. Die Schuldsprüche für alle fünf Angeklagten erfolgten wegen Raubes. Von der Bildung einer kriminellen Organisation wurden sie freigesprochen.

Auf der Anklagebank saßen ein Mann, der Gartenarbeiten für die betagte Frau geleistet hatte und den Tipp für den Überfall gegeben haben soll sowie der mutmaßliche Organisator der Tat. Dazu zwei von drei Männern, die in der Nacht auf den 14. August vergangenen Jahres maskiert in die Wohnung der Pensionistin eingedrungen, sie sowie einen bei ihr wohnenden mongolischen Asylwerber fesselten und knebelten und 3.200 Euro, zwei Ringe sowie ein Handy raubten. Das Tätertrio entkam unerkannt mithilfe eines ebenfalls angeklagten Fluchtfahrers. Der dritte Angreifer ist bereits im Juli rechtskräftig zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Die Urteile sind nur im Fall des Angeklagten mit der geringsten Strafe rechtskräftig. (APA, 7.8.2017)

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