Jamie Oliver sucht für Wiener Lokal Superstars der Gastronomie

7. August 2017, 15:12
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Eröffnet werden soll Jamie’s Italian im Oktober am Stubenring. Jetzt sucht man Personal

Wien – Im Herbst ist es soweit. Der britische Starkoch Jamie Oliver will im Oktober in der Wiener Innenstadt Jamie’s Italian eröffnen. Auf zwei Etagen und einer großen Terrasse soll am Stubentor erstmals im deutschsprachigen Raum umgesetzt werden, was 2008 in Oxford seinen Ausgang fand: Antipasta, Pasta, Pizza, Aperitivo und italienisches Lebensgefühl. Das Konzept erfand Oliver gemeinsam mit seinem italienischen Mentor, dem Koch Gennaro Contaldo.

Die Idee dahinter: Gerichte zu servieren, die sie seit ihrer Kindheit lieben und die beide seit jeher inspirieren. Nimmt man die Zahl der Filialen als Indikator, dürfte die Sache florieren. Mittlerweile gibt es weltweit über 50 Jamie’s Italian Restaurants. Die jeweiligen Depandancen werden dabei von lokalen Betreibern – so die Ursprungsidee – "liebevoll gestaltet und geführt." Ganz so lokal ist allerdings der Betreiber der neuen Dependance in Wien nicht. Die ungarische Zsidai Gastronomy Group, die derzeit den Standort in der Wiener City umbaut, betreibt neben einem Jamie's Italien in Budapest mehrere Restaurants, Cafés, Bars, Pubs sowie ein Boutique Hotel in Budapest.

Superstars gesucht

Gesucht wird jedenfalls auch noch das passende Team, wie der angesichts der Frohbotschaft "sehr aufgeregte" Fernsehstar Jamie Oliver höchstpersönlich in einer Videobotschaft erklärt. Ansprechen will er nichts weniger als die "Superstars der heimischen Gastronomie." In der Küche ebenso wie im Service oder in der Administration. Gekocht werden wird – was die Arbeitsbedingungen betrifft – aber wohl auch nur mit Wasser, wie ein Blick auf eine britische Bewertungsplattform zeigt.

Während manch einer die Arbeit in britischen Depandancen als durchaus inspirierend empfindet, gibt es andere, die sich bessere Arbeitsplätze vorstellen können. Die Bandbreite an dort genannten Für und Wider ist aus der heimischen Gastronomieszene bekannt: Nettes Arbeitsklima, ebensolche Kollegen und Kolleginnen, gutes Essen auch fürs Personal versus sozial wenig verträgliche Arbeitszeit, gut in der Theorie, weniger erfreulich in der Praxis. (rebu, 7.8.2017)

  • Nicht nur ein guter Koch, sondern auch ein begnadeter Selbstvermarkter: Der britische Exportartikel Jamie Oliver.
    foto: dpa/jörg carstensen

    Nicht nur ein guter Koch, sondern auch ein begnadeter Selbstvermarkter: Der britische Exportartikel Jamie Oliver.

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