Fipronil-Skandal: Konsumenten können Eier mit App prüfen

    4. August 2017, 11:50
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    In Deutschland und den Niederlanden mussten Millionen Eier wegen des Insektizids zurückgerufen werden

    In den Niederlanden und Deutschland sind Millionen Eier mit dem Insektizid Fipronil verseucht. Behörden haben die Eier bereits zurückgerufen, Lebensmitteldiskonter Aldi hat vorsichtshalber alle Eier aus dem Sortiment genommen. In Österreich dürften keine Eier aus den betroffenen Betrieben in den Handel gekommen sein. Wer zu Hause testen will, ob er Eier aus den betroffenen Chargen gekauft hat, kann das nun mit einer App tun, wie "Heise" berichtet.

    Seriennummer überprüfen

    Mit der App "Faules Ei" können Verbraucher nachsehen, ob Eier betroffen sind, indem sie den Erzeugercode eingeben. Dieser muss auf jedem Ei in der EU aufgedruckt sein und weist aus, aus welchem Betrieb es stammt. Die App greift auf entsprechende Datenbanken zurück und steht kostenlos für Android, für iOS soll sie in Kürze verfügbar sein.

    Bei Fipronil handelt es sich um ein Pflanzenschutzmittel und Insektizid, das bei Tieren gegen Flöhe, Milben und Zecken zum Einsatz kommt. Bei lebensmittelliefernden Nutztieren darf es jedoch nicht verwendet werden. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung hat die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Mittel zusammengestellt. (red, 4.8.2017)

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      foto: apa/dpa/lino mirgeler
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